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PE-Automatenstretchfolie

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PE Automatenstretchfolie

PE Automatenstretchfolie oder auch Maschinenstretchfolie ist aus Polyethylen gefertigt, das in verschiedenen Variationen zu erhalten ist, die sich in der chemischen Zusammensetzung unterscheiden. Mehrere Schichten werden maschinell miteinander verbunden, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Der Unterschied zu den gängigen Haushaltsfolien besteht nicht nur in der Größe und der Dicke, sondern auch in der Verwendung von Wickelautomaten, die ein effizientes und sparsames Umgehen mit der Folie ermöglichen.

Neben der „normalen“ PE Automatenstretchfolie erhält man sie auch als vorgedehnte Maschinenstretchfolie. Hierbei wird die Folie maschinell um bis zu 200 % beim Herstellungsprozess vorgedehnt und dann unter Spannung aufgewickelt. Sie wird nur mit leichter Spannung um das Stückgut gewickelt.  Die Folie entwickelt sofort nach dem Abrollen starke Rückstellkräfte und gewährleistet so besonders guten Halt beim Transport und bietet somit mehr Sicherheit für die Ware und die Umgebung.

Obwohl die vorgedehnte PE Automatenstretchfolie nicht so kostengünstig ist wie die herkömmliche Folie, wird sie sich im Endeffekt durch die optimale Ausnutzung rentieren, was sich gerade bei älteren Stretchautomaten deren Folienbremse nicht mehr funktioniert, besonders  zeigt. Denn wenn die Folienbremse nicht mehr einstellbar ist, hat der Anwender bei „normaler“ Stretchfolie (ca. 2.000 m pro  Rolle)  keine Möglichkeit mehr, die Folie durch dehnen optimal auszunutzen, um möglichst viel Meter aus der Folie herauszuholen.

Im Gegensatz  zu der vorgedehnten Folie, wo je nach Folienstärke auf einer Rolle bis zu 3.600m drauf sein können. Der Kilogrammpreis für vorgedehnte Folie ist zwar höher, jedoch wurde  die Folie ja bereits um 200 % im Herstellungsprozess vorgedehnt und  braucht jetzt nur noch mit minimaler Spannung um die Palette gewickelt werden.

PE Automatenstretchfolie findet vorwiegend Verwendung zum Verpacken von großen Paletten, die beim Transport besonders guten Halt brauchen. Hier ist die Anwendung von Maschinenstretchfolie empfehlenswert, denn durch die Dehnung zieht sich die Folie nach dem Abwickeln zusammen und die Ware ist sicher und fest verpackt.

Unsachgemäß verpacktes Stückgut stellt ein großes Risiko für den Transport dar. Es kann Schaden nehmen und verursachen. Durch die feste Folie ist ein Verschieben oder Verrutschen der Ware unmöglich, außerdem schützt sie durch den festen Zusammenhalt vor Auseinanderfallen. Das Transportgut ist vor Verschmutzung oder Feuchtigkeit geschützt. Zu beachten ist, dass die verpackten Paletten besonders im Sommer nicht zu starker Wärme ausgesetzt werden.

Durch die Erhitzung kann die Folie bei eng zusammenstehenden Paletten miteinander verkleben und so beim Auseinanderziehen reißen. Daher sollte hier nur einseitig haftende Folie verwendet werden, um ein erneutes Verpacken zu vermeiden. Im Winter sorgt die vorhandene Luftfeuchtigkeit beim Be- und Entladen durch Bildung von Feuchtigkeit für eine gewisse Glätte auf der Oberfläche der Folie. Dadurch sind die Unterschiede zwischen haftender und glatter Maschinenstretchfolie nicht so gravierend. Durch die richtige Wahl der Folie wird ein zusätzlicher Arbeitsaufwand vermieden.

PE Automatenschutzfolie wird vorwiegend in transparent oder schwarz produziert. Schwarze Folie bietet einen zusätzlichen Sichtschutz vor Unbefugten. Falls der Inhalt besonders wertvoll ist, ist durch den Einsatz von schwarzer Folie die Verlockung eines Diebstahls verringert. Auch dient sie oftmals als Verpackung von Gitterboxen.

Bei der Verwendung von schwarzer Machinenstretchfolie ist besonders auf die Vermeidung von zu langer Sonneneinstrahlung zu achten, damit der oft kostbare Inhalt durch Erhitzung keinen Schaden nehmen kann und die Folie nicht klebt und reißt. Im Zweifelsfall kann man auf transparente Folie zurückgreifen, die sich je nach Wunsch verschieden einfärben lässt. Die Farbe ist auch in lebensmittelecht erhältlich.

Auch leichtes oder verformbares Stückgut kann mit PE Automatenstretchfolie verpackt werden. Hier ist besonders darauf zu achten, dass der Wickelautomat so eingestellt wird, dass das Stückgut nicht eingeschnürt wird.

Die Vorteile der Verwendung von Maschinenstretchfolie als Verpackungsmittel liegen auf der Hand.

Der günstige Preis aufgrund der Effizienz spielt eine große Rolle, ebenso wie ihre Haltbarkeit, Reißfestigkeit und Durchstoßfestigkeit. Von Vorteil ist das Abwickeln der Maschinenstretchfolie durch einen Wickel- oder Stretchautomaten, der ein gleichmäßiges und sparsames Arbeiten ermöglicht. So wird das anstrengende Abwickeln per Hand erspart, das hohen Zeitaufwand fordert.

Durch die Verwendung eines solchen Automaten lässt sich der günstigste Verbrauch von PE Automatenstretchfolie genau regulieren, was der Sparsamkeit zugute kommt. Will man den Verbrauch optimieren, muss darauf geachtet werden, dass der Automat so eingestellt ist, dass die Folie nicht überdehnt wird und Wellen schlägt. Dadurch entfällt der Dehnungsspielraum und die Maschinenstretchfolie kann reißen. Der Mehraufwand an Arbeit wird erheblich sein, wenn an dieser Stelle gespart werden soll. Die Verwendung von Hochleistungsfolien, die bis zu 300 % dehnbar sind, ist mit Sicherheit ebenso eine Überlegung wert.

Die Verwendung von PE Automatenstretchfolie oder Maschinenstretchfolie ist aus großen Industrie- und Handelsbetrieben nicht mehr wegzudenken. Aber auch in kleineren Firmen findet sie durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten immer mehr Anwendung.

Das verarbeitete Material ist völlig recycelbar. Eine Firma, die solche Folien benutzt, kann sich rühmen, umweltfreundlich zu arbeiten und durch die Verwendung der geräuscharmen Wickelautomaten soziales und gesundheitsbewusstes Verhalten seinen Mitarbeitern gegenüber zu beweisen.